Aktuell

Rechtzeitig zum Beginn der dunklen Jahreszeit fand am Freitag, dem 23.September 2017 in Wallmerod zum dritten Mal ein Fahrradsicherheitstraining statt. Es nahmen 14 Flüchtlinge, überwiegend aus dem Iran, aus Afghanistan und aus Pakistan teil, die in der Verbandsgemeinde Wallmerod wohnen. Zum ersten Male konnten drei weibliche Teilnehmer begrüßt werden.

Zu Beginn wurden je ein Teilnehmer mit und ohne Warnweste auf 100 Meter Entfernung platziert, um den Unterschied in der Wahrnehmung aufzuzeigen. Standardsituationen und Grundregeln im Straßenverkehr wurden durch die pensionierten Fahrlehrer Kurt Willkomm und Horst Bram aus Westerburg anschaulich gemacht, bei denen auch Zielbremsungen geübt wurden.

Kleine und große Besucher genossen Wiedersehen und das bunte Programm

Am Sonntag, den 21. Mai, fand im Westerburger Ratssaal und auf dem Rathausplatz unter dem Motto „Unsere Welt ist bunt“ das zweite Begegnungsfest für Asylsuchende und Ehrenamtliche im Projekt „Integrationsnavigator“ der Verbandsgemeinde Westerburg statt. Eingeladen waren aber auch alle Bürger aus der Region. Die Veranstaltung war eine gute Gelegenheit, einfach mal reinzuschauen und ins Gespräch zu kommen. Wer Bekannte traf, freute sich über das Wiedersehen. So wurden in geselliger Runde Freundschaften gestärkt und Gedanken ausgetauscht.

Draußen auf dem Rathausplatz genossen die kleinen und großen Besucher den strahlendem Sonnenschein. Für Spaß und Kurzweil sorgten bei den Jüngsten Kinderschminken, Malen und verschiedene Spiele. Mit strahlenden Gesichtern sprangen die Kinder rund um den Brunnen und genossen das erfrischende Nass.

Freitag, den 2.Juni, trafen sich Flüchtlinge und Helfer wie alle 14 Tage zum Begegnungskaffee am evangelischen Gemeindehaus in Wallmerod. Heute war jedoch kein Kaffeetisch gedeckt, sondern wir bildeten Fahrgemeinschaften mit Ziel Boden, Abfallwirtschaftsbetrieb Bellersheim (AWB). Dort wollten wir uns einmal über die aktuelle Situation auf dem Gebiet des Müllrecyclings informieren und unseren Flüchtlingen zeigen, warum es bei uns verschiedenfarbige Tonnen und gelbe Säcke gibt und wir uns mit der Mülltrennung so viel Mühe machen.

Am Eingang der AWB erwartete uns Herr Henn, der freundliche und kompetente Betriebsleiter, der die Gruppe mit 20 Teilnehmern zwischen 5 und 75 Jahren, davon 15 Flüchtlinge, durch die verschiedenen Stationen des Betriebs führte. Günter Neuroth übernahm das Dolmetschen ins Englische, die Flüchtlinge halfen sich untereinander in ihren Landessprachen weiter.